5: Ciao, Corona, Champion

Ay, was ist hier los? Corona überrollt die deutsche Befindlichkeit. Ein Chaos der Kommunikation, Vorsorge und Gefühle ist das Resultat. Wir reden über genau das: Gefühle, Rationalität und warum die soziale Isolation auch Vorteile und Chancen bietet. Dazu gibts euer Feedback zur zweiten Episode. Viel Spaß!

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Corona

Dieser verdammt Virus macht uns ganz schön zu schaffen. Die einen sind betroffen, die anderen besorgt und viele noch unbekümmert. Doch langsam ahnt jeder, wie groß die Einschnitte auf das persönliche Leben sein werden. Panik allerdings darf uns hier kein Ratgeber sein. Weder darf man sie verurteilen, noch nach ihr handeln. Wichtig ist nun der überlegte Umgang mit Hygiene und Vorbereitung. Wie können wir alle das Übertragungsrisiko verringern, ohne uns dabei zum Affen zu machen? Was ist sinnvoll, was übertrieben?

Corona hat auch Chancen. Mehr Zeit zuhause, mehr Zeit mit der Familie. Mehr arbeitsfreie Zeit. Nutzt das. Ärgert euch nicht über das, was ihr nicht ändern könnt. Lest Bücher, schaut Filme, spielt Computerspiele. Wer den doppelten Bonus absahnen will, geht draußen Joggen. Corona hat es schwerer bei körperlich fitten Menschen und der Frühling zwängt sich gerade nach draußen. Beweis:

„Frühling“ hier im Volkspark Rehberge. (Enno Eidens, 2020)

Was auch immer ihr tut, bleibt bitte gesund. Bleibt respektvoll und bleibt ruhig. Gebt mir euer Feedback, wenn ihr welches zu diesem Punkt habt. Da müssen wir alle zusammen durch und das ist gar nicht mal so schlecht.

Feedback zur Episode 2: Grüße, Games, Gewalt

Es gab zwei schöne Beiträge von euch. Ihr habt euch mit Videospielen und Gewalt auseinandergsetzt. Hört dazu am besten nochmal die zweite Episode, in der ich mit Marek Brunner von der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle genau darüber spreche.

M. aus Berlin spricht über den Ekel, den Gewalt im echten Leben bei uns auslöst. Wir trainieren uns, unter anderem deshalb, Gewalt ab. Im Spiel können wir sie jedoch trotzdem noch leben. So gehen wir unserem unterschwelligen Bedürfnis nach Gewalt nach. Das passiert beim sportlichen Wettkampf zum Beispiel auch.

Zudem sehen wir hier auch die Überrest der heroischen Gesellschaft, des typischen Streben nach Dominanz und Ruhm. Dies wird hier runtergedampft und spielerisch ausgelebt. Unseren Kindern erziehen wir diese spielerische Form der Gewalt auch noch. Dies sei, so M. weiter, übrigens eine Spezialität von Säugetieren. Vögel, beispielsweise der Spatz, streiten mit Gesangswettbewerben um das Weibchen. Gewaltfrei.

S. aus Bremen spricht in Sachen Videospiele und Gewalt über Kontrolle. Menschen, vor allem junge Menschen, nutzen Videospiele, um Kontrolle zu erleben. Kontrolle und Anerkennung, die ihnen sonst kaum zuteil wird. Das geht über Gewalt hinaus und bezieht sich auch auf Lebenssimulation, wie „Sims“ oder andere. Das kennen sogar die Nicht-Gamer unter uns. Gewalt sei dabei vor allem ein einfaches Mittel zur Lösung und deutlich simpler darzustellen. Für junge Menschen, besonders solche ohne viele soziale Kontakte, seien Videospiele auch eine Gelegenheit, um Anerkennung zu erhalten.

Ich finde das sind spannende Punkte und ich danke für euer Feedback. Mehr dazu im Podcast!

Ciao

Vielen Dank für euer großartiges Feedback. Haltet die Ohren und die Immunsysteme steif.

Liebe Grüße,

Enno